Kontakt gefunden – Hilft «schön trinken»?

Kontakt gefunden – hilft jetzt nur noch «schön trinken»?

Auch wenn sie immer wieder Kontakt suchen: Aluminiumfelgen und Bordsteine werden niemals Freunde werden.

Ein Fall unter vielen: José ist mit seinem Tesla unterwegs, gedanklich bereits beim nächsten Geschäftstermin – und schon hat sich eine Felge bei der nächsten Abzweigung tiefe Schrammen am Bordstein eingefangen. Für José war das allerdings nicht einfach nur ein Ärgernis – denn aus der notwendigen Tesla-Felgenreparatur sollte wenig später ein komplett neues Felgenkonzept entstehen.

Bei der Recherche im Internet nach einer Lösung für sein Felgen-Missgeschick wurde José auf uns aufmerksam. So führte die nächste Fahrt zum Felgenprofi Kompetenz-Center in Höri.

Aus einer Reparatur wird ein neues Konzept

Schnell zeigt sich, dass es mit einer reinen kosmetischen Reparatur leider nicht getan ist. Die Kontaktaufnahme mit dem Bordstein war viel intensiver und leidenschaftlicher (mit Betonung auf Leiden), als es zunächst den Anschein gemacht hatte. Die beschädigte Felge muss fachgerecht instandgesetzt werden. Aufgrund der Anforderungen an die Traglast ist zudem ein entsprechender Materialauftrag erforderlich. Auch der Rundlauf der Felge muss wiederhergestellt werden.

Doch während des Beratungsgesprächs mit José entstand eine neue (Schnaps?)Idee: Warum eigentlich nur die eine Felge reparieren, wenn man aus dem kompletten Radsatz etwas Besonderes machen kann?

Die Möglichkeiten bei Farben, Pulverlacken und Oberflächen überzeugten José. Aus dem ursprünglichen Reparaturauftrag wurde deshalb eine umfassende Oberflächenveredelung des kompletten Tesla-Felgensatzes.

Edles Gold-Bronce statt Standard

Die Entscheidung fiel auf einen edlen Gold-Bronce-Metallic-Pulverlack. Die Felgen erhielten dabei eine hochwertige Oberfläche in Felgenprofi-Qualität mit APV-Technik. Abgerundet wurde das Konzept mit einem dezenten Satin-/Seidenmatt-Effekt.

Das Ergebnis ist weit mehr als eine klassische Felgenreparatur. Farbe, Oberfläche und Finish wurden nach den Vorgaben des Kunden aufeinander abgestimmt und mit gezielten farblichen Akzenten ergänzt.

Aus einer beschädigten Tesla-Felge wurde ein individuelles Designobjekt.

Und genau das ist für uns der Unterschied zwischen einer Reparatur und einer echten Veredelung.

Wenn der Kunde selbst Designer ist

Dass dieses Projekt so individuell wurde, kommt nicht von ungefähr. José ist selbst erfolgreicher Industrie-Designer und hat eine besondere Leidenschaft: JIN PERO, seinen eigenen Superior Dry Gin.

JIN PERO ist dabei nicht einfach irgendein Gin. Laut den Angaben des Kunden handelt es sich um ein von ihm selbst entwickeltes und über Jahre verfeinertes Produkt, das inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde – unter anderem mit Gold-, Silber- und Platinmedaillen.

Die Fotos erzählen diese Verbindung besonders schön: Der individuell gestaltete Tesla trägt das JIN PERO-Design – und davor steht die Felge, die aus einem Reparaturfall zu einem Teil dieses Gesamtkonzepts geworden ist.

Reparatur? Nein – Veredelung!

Wenn man das fertige Ergebnis betrachtet, erinnert eigentlich nichts mehr an den ursprünglichen Bordsteinschaden.

Die Felgen wirken elegant, individuell und hochwertig. Der Gold-Bronce-Ton harmoniert mit dem Design des Fahrzeugs und verleiht dem Tesla einen völlig anderen Charakter.

Das ist für uns Felgenprofi: Nicht einfach einen Schaden beseitigen, sondern die Gelegenheit nutzen, etwas Besonderes daraus zu machen.

Denn eine Felge muss nicht zwingend wieder so aussehen wie vorher. Sie kann danach auch besser, individueller und persönlicher sein.

Und was hat der Gin damit zu tun?

Eigentlich alles – und gleichzeitig gar nichts.

Denn ohne den Bordstein-Kontakt wäre José vielleicht gar nie beim Felgenprofi in Höri gelandet. Und ohne diesen Besuch wäre aus der beschädigten Tesla-Felge vermutlich kein solches Individualprojekt geworden.

Oder anders gesagt: Die Geschichte begann mit einem Bordstein-Kontakt und endete mit einem Felgensatz, der perfekt zum JIN PERO-Tesla passt.

Eine Schnapsidee war der Besuch beim Felgenprofi also definitiv nicht. Aber ein guter Tropfen sollte beim Lesen dieses Beitrages natürlich trotzdem nicht fehlen.